Rundfahrt durch den Containerhafen in Hamburg
Mitte März war es soweit. Die Gewinner der AME2006 Verlosung verbrachten ein astronomisch geprägtes Wochenende bei strahlendem Sonnenwetter in Hamburg. Sie folgten einer Einladung des Planetariums Hamburg.
Der
große 60 cm Refraktor in der Sternwarte Bergedorf
Mit 60 cm Öffnung und 9 m Brennweite gehört er zu den größten Refraktoren in Deutschland. Ebenso interessant war das Schmidt-Museum. Eine Widmung an den bekannten Spiegelschleifer und Erfinder der Schmidt-Kamera. Im nächsten Gebäude stand der bekannte 1 m-Spiegel aus Jena.
Der
große Spiegel in der Sternwarte Bergedorf
Es war das erste große Spiegelteleskop, das Zeiss gebaut hatte. Die 26 Tonnen können dank der Ausgleichsgewichte leicht mit einer Hand bewegt werden. Leider ist der Zustand des Teleskops bestürzend schlecht. Zumindest gibt es inzwischen eine Diplomarbeit in der untersucht wurde, wie das Teleskop saniert werden kann. Die Mittel für eine Sanierung des Spiegels versucht der Förderverein mit Unterstützung von Sponsoren aufzutreiben.
Herr
Huber von der Sternwarte Bergedorf erläutert den Gewinnen die verschiedenen
Möglichkeiten der Sonnenbeobachtung
Am Samstagmorgen ging’s zur Sightseeing Tour
mit einem Doppeldeckerbus. 755 Quadratkilometer lassen sich zwar nicht
in wenigen Stunden entdecken, aber für die ersten Eindrücke
ein gelungener Einstieg die Hansestadt kennen zu lernen.
Am Nachmittag war dann das Planetarium Hamburg angesagt. Begrüßt
wurden die Gewinner vom Produktionsleiter, Herrn Tim Florian Horn. Mit
einer Führung durch den „alten Wasserturm“ hatten die
Besucher Einblicke in die Wassertechnik vor rund 100 Jahren. Mit dem Aufzug
ging’s hoch zum Aussichtsturm des Planetarium. Nach einem tollen
Blick über Hamburg, gewährte Herr Horn einen Einblick in die
Technik und Produktion des modernsten Planetariums der Welt.
Das
Hamburger Planetarium
Nun wurde es aber Zeit, zu den Sitzplätzen für die Vorstellungen zu gehen. Gestartet wurde um 16.00 Uhr mit „Faszination Weltall – Hubbles neuer Kosmos“, Erste Zwischenlandung um 17.00 Uhr mit den „Sternen der Pharaonen – Götter, Gräber und Gestirne am Nil“ und Endspurt mit der „Deep Space Night 2 – die überirdische Late-Night -Show“. Ein schöner und abwechslungsreicher Tag ging kurz vor Mitternacht zu Ende. Bevor es am Sonntagnachmittag wieder zurück ins Schwabenland ging, nutzen wir noch die Gelegenheit zu einem ausgedehnten Spaziergang durch „Planten & Bloomen“, einem riesigen Stadtpark im Herzen von Hamburg.
Das Hamburger
Planetarium
Unser Dank gilt dem Direktor des Planetariums
Hamburg Herrn Thomas W. Kraupe für die Idee, das Engagement und die
Kostenübernahme; Frau Sandra Kahrs, Marketingleiterin im Planetarium
Hamburg, für die tolle Organisation des Wochenendes; Herrn Tim Florian
Horn, Art Director im Planetarium, für die Führung durch das
Planetarium und Herrn Huber, Diplomand an der Sternwarte Bergedorf für
die Führung durch das Sternwartengelände
Bei der kommenden Messe winken erneut zahlreiche
Preise.
Planetarium Hamburg
http://www.planetarium-hamburg.de/
Von der Universität Hamburg betriebene
Hamburger Sternwarte in Bergedorf
http://www.hs.uni-hamburg.de/